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Kroatische Fauna - Süßwasserfische (C)

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Über Kroatische Fauna - Süßwasserfische (C)

Die Bachforelle (Salmo trutta) (Linnaeus, 1758) lebt in Flüssen und Bächen des Donau- und Adriabeckens sowie in ihrer seebewohnenden Form in Seen. Die Seeforelle gilt als eine Form, die sich unter dem Einfluss eines bestimmten Lebensraumtyps entwickelt hat und als eine einzige Art gilt. Der Körper ist länglich und spindelförmig und mit kleinen, runden Schuppen bedeckt. Das Maul ist groß und die Zähne sind gut entwickelt. Ihr Rücken hat schwarze Flecken mit weißen Rändern, während die Seiten rote Flecken mit weißer oder hellblauer Umrandung aufweisen. Die Körperfärbung ist variabel und hängt von den Umweltbedingungen ab. Sie bewohnt am häufigsten schnelle, kalte und flache Gebirgsbäche mit Temperaturen zwischen 2 und 16 °C. Sie wird typischerweise bis zu 50 Zentimeter groß und erreicht selten 70 cm, während die seebewohnende Form beeindruckende 140 Zentimeter groß und über 20 Kilogramm schwer werden kann. Das höchste registrierte Alter beträgt 38 Jahre. Er ernährt sich von verschiedenen Tieren: wirbellosen Wassertieren, kleinen Fischen, ins Wasser fallenden Insekten, Kaulquappen und Fröschen. Größere Exemplare können auch kleinere Nagetiere (wie im Bach schwimmende Mäuse) jagen. Er laicht, indem er von Oktober bis Januar flussaufwärts wandert, wobei das Weibchen einen geeigneten Laichplatz auswählt. Mit seinem Schwanz formt es eine Vertiefung im felsigen und kiesigen Boden, in der es seine Eier ablegt, die nach der Befruchtung mit feinem Kies bedeckt werden.

Der Karpfen (Cyprinus carpio) (Linnaeus, 1758) ist in seiner ursprünglichen Form heute eine der am stärksten gefährdeten Fischarten Europas. In der Republik Kroatien ist er im Donaubecken gefährdet, während er im Adriabecken eingeführt wurde und nicht als gefährdet gilt (er lebt auch in Brackwasser). Er bewohnt Flüsse und stehende Gewässer mit sandigem und schlammigem Boden sowie dichter Wasservegetation. Wassertemperaturen zwischen 10 und 30 °C sind für ihn am besten geeignet. Er hat einen robusten Körper mit horizontalen Maulöffnungen und zwei Bartelnpaaren, wobei die Barteln an den Maulwinkeln länger sind. Die Rückenflosse hat eine lange Basis und sowohl sie als auch die Afterflosse besitzen einen harten, gezähnten Stachel. Die Farbe des Karpfens ist sehr variabel und hängt trotz genetischer Veranlagung von Faktoren wie Ernährung, Kondition, Alter und anderen Umweltbedingungen ab. Der Rücken ist meist dunkelgrün, graublau oder grau, die Flanken gelbgrün bis golden und der Bauch gelbweiß. Durch die Bedeckung des Körpers mit runden Schuppen haben sich während der Zucht Veränderungen ergeben, die von der vollständig beschuppten Urform über Karpfen mit reduzierter Schuppenanzahl (groß- und kleinschuppig) bis hin zum schuppenlosen Karpfen (nackt) reichen.