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150 Jahre Oper Carmen

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Über 150 Jahre Oper Carmen

Am 31. März 2025 gibt La Poste zum 150. Jahrestag der Uraufführung der berühmten Oper CARMEN von Georges BIZET einen Briefmarkenblock heraus.

Liebe, Leidenschaft, Besessenheit, Tod. Eine Welt der Zigeuner, Soldaten, Schmuggels und Stierkämpfe rund um Sevilla zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Carmen, die am 3. März 1875 in Paris uraufgeführt wurde, ist ohne Zweifel die berühmteste französische Oper und ein Welterfolg. Das Stück wurde von Georges Bizet komponiert, der wenige Wochen nach seiner Entstehung verstarb, und war von einer Kurzgeschichte von Prosper Mérimée inspiriert. Das Libretto stammt von Ludovic Halévy und Henri Meilhac und handelt von vier Hauptfiguren: Carmen, eine Zigeunerin und Zigarrenverkäuferin, den Brigadegeneral Don José, den sie verführt, während sie nach einem Streit in seinen Gewahrsam genommen wird, Micaëla, die junge Frau aus Navarra, mit der er verlobt sein sollte, und den Stierkämpfer Escamillo, für den Carmen Don José verlässt. Die orientalisch angehauchte Geschichte endet mit der leidenschaftlichen Ermordung Carmens durch ihren unglücklichen Liebhaber und ist gespickt mit berühmten Melodien (insbesondere „Die Liebe ist ein rebellischer Vogel“, die Seguedilla, die Melodie des Toreros).

Das Werk wurde zunächst an der Opéra-Comique uraufgeführt, unterschied sich jedoch von den dort üblicherweise aufgeführten Stücken durch seine Beschreibung der Realität der Arbeiterklasse, das Fehlen einer offensichtlichen Moral und die psychologische Komplexität der Charaktere. Das Publikum empfand es als skandalös und vulgär. Es inspirierte jedoch die italienische Verismus-Bewegung, deren berühmtester Vertreter Puccini war. Zu den Bewunderern, die dennoch ihre Stimme erhoben, zählten Théodore de Banville, Nietzsche, Wagner, Brahms und Tschaikowsky, und bereiteten so den internationalen Erfolg vor. Nach Paris wurde das Werk in Wien und anschließend in veränderten Fassungen in New York aufgeführt, da der unerwartete Tod Bizets die Veröffentlichung einer endgültigen Fassung der Partitur verhinderte. Seitdem haben die größten Sängerinnen diese Rolle gespielt, von Minnie Hauk bis Maria Callas und Teresa Berganza. Die Oper inspirierte auch viele Filme, etwa „Carmen Jones“ von Otto Preminger und „Vorname Carmen“ von Jean-Luc Godard.